Taoistische Meditation

Taoist Meditation - Ocean MeditationTaoist Meditation - Ocean MeditationMeditation ist praktisch die einzige Übung, die von jeder echten spirituellen Tradition verwendet wird, um nach Innen zu schauen und die eigene Wesensnatur zu erkennen. Meditation führt uns zu den zeitlosen Fragen:

  • Wer bin Ich?
  • Wo komme Ich her?
  • Was ist der Sinn meines Lebens hier auf der Erde?
  • Wie kann Ich mich am besten nützlich machen?

Durch Meditation erfahren Sie die passenden Antworten für sich selbst durch direkte innere Erfahrung.

Die taoistische Tradition ist der spezielle Zweig von Meditation die Ich lehre, um Ihnen zu helfen nach Innen zu gehen. Diese uralten Methoden der Meditation sind seit tausenden von Jahren verwendet worden, um Menschen zu helfen, Stress und die Herausforderungen ihrer Zeit zu bewältigen. Meditation ist die Praxis in meinem Leben gewesen, die mir geholfen hat mit Veränderungen fertig zu werden, und sie hat mich zu höheren Zuständen der Bewusstheit und des Seins geführt. Ich meditiere aktiv seit 50 Jahren. 

Ich habe verschiedene Meditationstraditionen praktiziert, darunter Zen, Indischer und Tibetischer Buddhismus und Taoistische Meditation. Ich habe damit angefangen als Ich 10 Jahre alt war, und habe meinen ersten 2-Wochen Lehrgang mit 11 Jahren absolviert. Ich habe mit vielen bekannten Rinpoches des tibetischen Buddhismus und dem taoistischen Weisen Liu Hung Chieh studiert, und ich habe acht Monate in einer Höhle in Indien meditierend zugebracht. Ich konnte auch tausenden von Schülern helfen, durch ihre innere Welt zu navigieren.

Es ist mein innigster Wunsch anderen Menschen zu helfen Taoistische Meditation zu lernen, weil Ich meine dass es das größte Geschenk ist, das man sich selbst machen kann.

--Bruce Frantzis

Warum meditieren lernen?

Mit dem Wort Meditation wird im Westen ziemlich locker umgegangen. Viele glauben, wenn man sich hinsetzt und sich für 5 oder 10 Minuten auf den Atem konzentriert, dies wäre echte Meditation. Andere definieren Meditation als das stundenlange Sitzen im Lotussitz. Was ist Meditation? Wie geht es einem wenn man meditiert?

Die Mehrheit der Menschen ist aus drei Gründen von Meditation angezogen:

Interessanterweise erfordert jedes dieser Ziele bzw. Gründe zu meditieren ein anderes Niveau an Verbindlichkeit, um erfolgreich zu sein. Wenn Sie nach Erleuchtung streben und jeden Tag nur 5 Minuten üben, werden Sie es nicht schaffen. Wenn Sie Stressreduktion erreichen wollen, und dafür eine esoterische Meditationstechnik verwenden, gibt es vielleicht einen besseren Weg.

Lassen Sie uns jeden dieser drei Gründe zu meditieren aus der Nähe betrachten, um zu sehen, was für jeden erforderlich ist, und wie Sie die besten Chancen haben erfolgreich zu sein, was auch immer Ihr Ziel sein mag.

Meditation zur Stressbewältigung

Lassen Sie uns zunächst eine grundlegende Tatsache klarstellen, um alle Mythen zu zerstreuen: die Idee dass Sie täglich für 30 Sekunden oder 3 Minuten meditieren, und dass dies einen grossen Einfluss auf Ihr Leben ausmachen würde, ist ein Traum. Obwohl Meditation oft verkauft wird als Schnellreparatur-Lösung für persönliche Probleme, ist dieser Ansatz einfach nicht realistisch, weil es eine gewisse Zeit braucht bis Ihr Bewusstsein den eingelagerten Stress loslassen kann.

Meditation braucht Zeit und Raum, für welches Ziel auch immer. Jede Zeit die Sie aber hineinstecken, wird oft gut belohnt, so dass, obwohl nicht viel zu passieren scheint, das regelmässige Meditieren einen tiefgreifenden Einfluss auf Sie als Person und auf Ihre spirituelle Entfaltung haben kann. 

Bei der ersten Stufe der Meditation geht es nur um das Loslassen von Stress. Für die meisten Menschen gilt: sie müssen 15-30 Minuten täglich, oder zumindest 15-30 Minuten an so vielen Tagen in der Woche wie möglich aufwenden, um akkumulierten Stress in Körper und Geist loszulassen. Es braucht eine gewisse Zeit, bis man anfangen kann, nur die im Körper gebundene nervöse Spannung loszulassen.  

Angst und Anspannung lassen keinen Raum für Entspannung. Dazu gehört auch Intimität oder Sex, mit einem liebenden Partner, was eine wesentliche Quelle menschlicher Freuden ist. Wenn die Nerven zu oder erschöpft sind, was in unserer überwältigenden, durchgeplanten, über-koffeinierten und technologiegetriebenen Zeit üblich ist, nimmt unser Interesse an Sex und die Fähigkeit dazu ab.

Das Nervensystem mit Meditation entspannen

Wenn der Antrieb zum Sex vom Zentralnervensystem heruntergefahren wird, speziell die Nerven die während sexueller Aktivitäten stimuliert werden, macht dies Menschen unfähig zu fühlen und zu reagieren. Das trifft besonders zu, nach langen Perioden visueller und mentaler Stimulation, ohne physische Abfuhr. Das ist zum Beispiel der Fall bei Menschen, die viel am Tag mit Computern arbeiten; sie erfahren eher nervöse als körperliche Erschöpfung. Meditation kann Ihnen helfen Ihr Nervensystem zu entspannen. 

Die Menschen wissen, dass wenn sie zu sehr gestresst sind, sich ihre Beziehungen höchst wahrscheinlich verschlechtern werden, dass sie viel leichter mit anderen in Streit geraten, depressiv werden oder einfach weniger Kontakt mit anderen Menschen haben. Jeder der schon mal einen Partner gehabt hat weiss, dass extremer Stress eine Belastung für die Beziehung ist, selbst wenn der Stress nichts mit der Beziehung zu tun hat. Sie tragen den Kampf entweder aus oder Sie ziehen sich zurück. Meditation kann Emotionen befreien und so helfen bessere Beziehungen aufzubauen.

Viele Leute, auch Arbeiter die 12 Stunden am Tag mit ihrem Körper arbeiten, sind in der Lage jede Nacht Sex zu haben, besonders wenn sie jung sind. Obwohl der Körper müde ist, die Nerven sind es nicht. Andere, die vielleicht nicht so viel körperliche Energie ausgegeben haben an ihrem Arbeitstag, haben überhaupt gar keinen Sex mehr, weil sie total gestresst sind.

Wie viel Meditation brauchen Sie um zu entspannen?

Wie viel Meditation Sie persönlich zum Entspannen brauchen hängt davon ab, wie viel Druck aus Ihrem Nervensystem Sie loslassen müssen. Wenn der Stress noch auf niedrigem Niveau ist, ist Loslassen beträchtlich einfacher. Wenn jedoch der Stress zunimmt werden die Leute schwerfälliger, und finden es schwieriger mit anderen, und dem was in ihnen selbst vorgeht, umzugehen. Sie haben eine Tendenz leichter gekränkt zu sein, und das hegen von Unmut und Groll nimmt zu.

Von einem praktischen Standpunkt aus gesehen, können Sie sich jede Menge Kummer sparen, wenn Sie nur jeden Tag 15-30 Minuten für das Loslassen durch Meditation aufwenden.

Vielen Menschen gefällt die Idee Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen überhaupt nicht. Sie bezahlen lieber jemanden ein paar Euro, um dies für Sie zu erledigen. Die Wahrheit ist, dass obwohl Menschen Ihnen helfen können, dies normalerweise nur für eine kurze Zeit möglich ist. Nur Sie selbst leben in Ihrem Körper und Geist. Sie können vielleicht andere beeinflussen, aber Sie müssen 24 Stunden am Tag mit sich selbst Leben.

Die Frage ist also: In was für einer inneren Umgebung möchten Sie leben? Und wenn Sie in einer besseren Umgebung leben wollen, weil Sie merken dass Ihre innere Umgebung nicht frisch und klar ist, was sind Sie bereit dafür zu tun?

Wenn Sie alle möglichen Arten an Aufregungen und Stress haben, sind Sie die Person die eine Entscheidung treffen muss, ob Sie etwas dagegen unternehmen will. Um 2:00 morgens oder um 11:00 nachts, wenn Ihre Therapeuten, Priester oder Freunde schlafen, sind Sie mit sich selbst alleingelassen. Sie brauchen also eine Methode, mit dem Stress fertig zu werden. Diese Tatsache ist schon seit tausenden von Jahren bekannt, und ist der Grund dafür, warum Meditation in den ärmsten und den wohlhabendsten Gesellschaften auf diesem Planeten ausgeübt wurde.

Eine starke 15-Minuten Meditationsübung

Setzen Sie sich hin und halten Sie dabei Ihre Wirbelsäule so gut es geht aufrecht und machen Sie es sich bequem dabei. Die Nerven Ihres Körpers können viel einfacher loslassen, wenn Sie aufrecht sitzen, als wenn Sie zu einem kleinen Ball zusammenschrumpfen. (Eine krumme Haltung ist ein Frühwarnzeichen für Depression.) Während Sie sitzen achten Sie darauf, wie der Atem in Ihre Nase hinein und heraus geht. Fühlen Sie, wie die Luft Ihre Nasenhaare berührt, so dass Sie sich ganz darauf konzentrieren können. Es ist nicht einfach die Nasenhaare zu spüren, aber wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf lenken können Sie es schaffen.

Während Sie sitzen, und nicht nur auf Ihren Atem, sondern auch darauf wie die Luft die Nasenhaare berührt achten, werden all die inneren Bilder deren Sie sich nicht voll bewusst sind zur Ruhe kommen. Fahren Sie damit fort auf Ihre Nase und die Haare darin zu achten. Ihre Aufmerksamkeit wird sich schließlich von einer externen zu einer internen Ausrichtung hin verschieben. 

Versuchen Sie Ihren Atem zu entspannen, so dass die Bewegung der Luft hinein und heraus aus Ihrer Nase Ihren Körper entspannt. Wenn das zu schwierig sein sollte, spüren Sie einfach nach einer Empfindung des Entspannens in Ihrer Atmung. Die erratische Energie der Unruhe in Ihrem Körper wird sich natürlicherweise verlangsamen, so wie auch Ihre Atemzüge langsamer werden. Das Richten der Aufmerksamkeit auf Ihre Nasenhaare und den Atem erfordert dass Ihre Nerven aufwachen. Stress dagegen hat die Tendenz Nerven abzustumpfen. Ein Arbeiter der 12 Stunden am Tag arbeitet kann eine gesündere Libido haben als ein Büroarbeiter, weil seine Nerven ziemlich entspannt bleiben können. Müde Muskeln bedeuten nicht automatisch auch nervöse Erschöpfung.

Atmen Sie ein und aus, aus Ihrer Nase, entspannen Sie Ihren Atem, fühlen Sie Ihre Nasenhaare, und lassen Sie Ihre Nerven ausruhen und sich regenerieren. Nun, das ist eine sehr kurze Meditation, die Ihnen aber ein Gefühl dafür geben kann, wie wichtig es ist sein Nervensystem zu beruhigen. Es ist ein einfacher Prozess, der Ihnen aber ganz bestimmt helfen kann den Stress zu reduzieren.

Meditation für Frieden im Geist

Stabilität ist die Grundlage, auf der echte Meditation auf dem Pfad zur Erleuchtung praktiziert wird. In diesem Sinne ist das Loswerden von Stress zwar immens wertvoll für Ihr Leben, es braucht aber viel mehr Engagement in Meditation, um den Frieden im Geist wirklich zu finden, und diesen auch aufrecht zu erhalten.

Nein, Sie müssen nicht in einem Kloster leben, und Sie müssen auch nicht auf einen der Berge im Himalaya reisen. Aber Sie müssen immer noch die gleiche Art von Arbeit vollbringen, welche Leute die in Klöstern oder auf Berggipfeln oder in Höhlen leben tun, um im Frieden des Geistes anzukommen. 

In der antiken griechischen Welt gab es Menschen die jahrelang umhergewandert sind. Sie waren das Äquivalent zu wandernden Mönchen, auf der Suche die Natur des eigenen Geistes zu finden. Ebenso gibt es auch heutzutage Geschäftsleute, die während sie Ihren normalen Geschäften nachgehen, danach suchen wie sie Meditationspraktiken in ihr tägliches Leben einbringen können.

Mein Lehrer hatte einen Sohn, und seitdem dieser im China der post-kommunistischen Revolution geboren war, hatte er keine Gelegenheit mehr in einem Kloster zu praktizieren. Während der kulturellen Revolution war es gegen die Regeln in ein Kloster zu gehen. Tatsächlich stand sogar die Todesstrafe darauf. Da der Sohn meines Lehrers Ingenieurkunst liebte, lehrte er ihn wie er meditieren konnte während er Dinge entwarf. 

Ich persönlich kenne viele Menschen im Fernen Osten, die Meditation durch Tätigkeiten gelernt haben, an denen Sie interessiert waren. Sie können Meditation anwenden, um Kunst zu erschaffen, einen Supermarkt zu leiten, den Müll einzusammeln – oder um jeden anderen Job auszuüben, den Sie sich vorstellen können. Auf dieser Ebene geht es in der Meditation darum, was in Ihrem Körper, Geist und Seele vorgeht. Es geht nicht darum was Sie tun sondern, darum wie Sie es tun. Das Lesen heiliger Bücher, oder das Ausführen von Ritualen um ihrer selbst willen, kann Sie nicht in die Tiefen Ihres Seins bringen. Sie selbst müssen etwas unternehmen.
--Bruce Frantzis

Sich für Meditation entscheiden

Um Frieden im Geist zu erlangen müssen Sie eine bedeutsame Entscheidung in Ihrem Leben treffen – täglich mindestens eine Stunde, wahrscheinlich aber zwei für Meditation aufzuwenden. Mönche in ihren Klöstern wenden mindestens diese Zeit auf. Andere gehen vielleicht in eine Klausur zur Meditation, und verbringen viele Stunden am Tag damit das zu suchen, was ihnen den geistigen Frieden ermöglicht. Wenn Sie eine meditative Praxis in Ihr tägliches Tun integrieren können ist vieles möglich.

Wenn Sie Meditation auf diesem Niveau üben, ist das mehr der traditionelle Pfad. Wir sprechen hier nicht darüber, Meditation als Gegenmittel für den Stress in der Welt anzuwenden, sondern Meditation als einen Weg zu betrachten, die Instabilität des Geistes, die zur menschlichen Natur gehört, zu überwinden.

Sokrates proklamierte, dass ein Leben in Unwissenheit nicht wert sei gelebt zu werden. Daraus folgt, dass Sie, um beim Frieden im Geist anzukommen, Sie die Fähigkeit entwickeln müssen, das zu untersuchen was Sie davon abhält diesen Geistesfrieden zu haben. 

Wenn Sie einen Tisch aufmöbeln wollen, dann fangen Sie damit an die Deckschicht abzutragen, bis Sie auf dem blanken Holz sind. Sie müssen alle Klumpen, Knoten und die Farbe entfernen und das Holz reinigen. Metaphorisch gesehen, kann es Sie viele Stunden der täglichen Meditation kosten, bis Sie an diesem Punkt angekommen sind. Das ist dann der Anfang der Reise für jene in den Klöstern – ob Christliche, Thailändische, Burmesische, Tibetische oder Taoistische. Sie verwenden viele, viele Jahre darauf einen Geist zu erzeugen der vollständig in Ruhe und dabei stabil ist. 

Auch in der modernen Zeit können Sie nicht erwarten mit weniger als ein oder zwei Stunden Einsatz solche Fähigkeiten zu erwerben. Wenn Sie tiefer in die Meditation für den Frieden im Geist eintauchen, werden Sie allen möglichen Arten von Hindernissen begegnen, und Sie werden eine echte spirituelle Tradition und einen Lehrer brauchen der Ihnen den Weg zeigt.

Meditation für Spiritualität und Erleuchtung

Jeder, der willens und in der Lage ist auf diesem Level zu praktizieren, gehört in jedem Fall zu einer ziemlich seltenen Gruppe.

Ich fragte einmal meinen Lehrer Liu Hung Chieh, meinen Hauptlehrer und einen der anerkanntesten Taoistischen Meister in China, warum er sich entschieden hatte Taoistische Meditation nur selten zu unterrichten. „Nicht viele wollen es lernen.“ war seine knappe Antwort. Dieser weise Mann erklärte mir, dass der Pfad der spirituellen Entwicklung weitaus schwieriger aufzunehmen wäre, als taoistische Kampfkünste und Qi Gong Tui Na (Energieheilung). Weil es ein so tiefgehendes, wichtiges Thema war, erklärte mir Liu den Prozess im Detail, und bot mir die Entscheidung an, ob ich mich auf diese Reise begeben wolle. 

Nach reiflicher Überlegung traf Ich die Entscheidung, dem Pfad meines Lehrers zu folgen, wohlwissend, dass ich würde all meinen Mut dafür aufbringen müssen. Wie Liu es gesagt hatte, ist Taoistische Meditation die schwierigste und erfüllendste Chi Arbeit der Ich jemals begegnet bin. Die Annahme meines Lehrers Liu war, dass zu werden was im Westen „erleuchtet“ genannt wird, der wahre Grund zum Erlernen von Meditation sein sollte. Andere Traditionen nennen es Einswerden mit Gott oder Verstehen was an der Wurzel des Universums liegt.
--Bruce Frantzis

Taoistische Mediation – Ein Pfad zur spirituellen Erleuchtung

Erleuchtung ist ein ungemein hohes menschliches Streben. Wenn Sie eine Vorstellung von der Art von Arbeit haben wollen, und was es mit sich bringt dadurch zu gehen, dann lesen Sie etwas über den tibetischen Mystiker Milarepa. Die Beschreibung seines Lebens könnte Sie glauben lassen, dass der einzige Weg Erleuchtung zu erlangen darin bestehe, in eine Höhle zu gehen und niemals wieder dort herauszukommen. 

Um diese Ebene der Meditation zu verstehen, müssen Sie die beiden vorhergehenden abgeschlossen haben. Auf der ersten Ebene arbeiten Sie mit gewöhnlichem Stress, so dass Sie nur etwas davon loslassen müssen. Wenn Sie einen Stapel Müll in Ihrem Wohnzimmer haben, sagen wir mal 2 Meter hoch, und dann das meiste davon abtragen, sagen wir mal bis auf 20 cm, dann bleibt vielleicht noch ein erträglicher Geruch zurück.

Wenn Sie die zweite Ebene der Meditation erreichen, müssen die negativen und destruktiven Emotionen die Sie in Ihrem Inneren haben gehen. Sie müssen, bildlich gesprochen, auch den restlichen Müll noch loswerden. Die Taoisten sprechen davon, sich von den inneren Dämonen oder Geistern (alles was Sie plagt) zu befreien. Das sind die Quellen eines sehr tiefsitzenden Stresses, und auch der Grund warum Sie geboren wurden. Sie arbeiten hier nicht mehr mit dem Stress eines 8 oder 12 Stunden Arbeitstages, sondern mit Belastungen, die aus Ihrer Kindheit, Ihren Beziehungen und allem im Leben, möglicherweise dem was Ihnen passiert ist während Sie in der Gebärmutter waren, oder aus vergangenen Leben stammen.

Die Natur des Geistes durch Meditation erkennen

An dieser Stelle wird die Methode wichtig, weil Sie buchstäblich damit umgehen müssen, wie Ihr Geist funktioniert. Woher kommen Ihre Gedanken? Wo gehen Sie hin? Sterben diese? Was ermöglicht ihnen die Fortsetzung? In der Hindu Tradition gibt es z.B. die Idee von Brahma, Vishnu und Shiva, oder Erzeugung, Erhaltung und Zerstörung. 

Wenn Sie also damit beginnen danach zu Suchen, worum sich Ihr Geist dreht, wie er funktioniert, warum er aufgewühlt ist und Ihre Gedanken herumspringen, dann müssen Sie eine sehr tiefe Konzentration entwickeln. Sie müssen die Fähigkeit erlangen, den unkontrollierten Geist zu zähmen - der wie eine Affe ist, der von Baum zu Baum springt, oder wie ein Wildpferd, das Sie hier und dort abwirft, oder wie ein Hase, der überall herumspringt – und es ihm erlauben zur Ruhe zu kommen. Sie müssen Ihren Geist trainieren, so dass er tut was Sie wollen, anstatt ihm zu erlauben von Hier zum Nächsten zu springen.

Als nächstes müssen Sie sich in den psychischen Bereich begeben. Viele Leute können Ihre Intuition erkennen, sind sich aber psychischer Einflüsse nicht bewusst. Einige Traditionen verwenden den Begriff „Geist“ oder „Ahnen“, während andere über die unsichtbaren Dimensionen sprechen. Welche subtilen Faktoren in der Umgebung beeinflussen Sie? Sie müssen Ihren Frieden mit diesen psychischen Einflüssen schließen, um etwas von Ihrem Karma aufzulösen.

Wenn Sie auf dieser Ebene ankommen gibt es keine Frage mehr, wie viel Zeit dafür benötigt wird. Sie werden alles tun was Sie können, um erfolgreich zu sein.

Wohin wird Sie die Meditationsreise bringen?

Wenn Sie in diesem Leben ein Milliardär sein wollen, wird es schwierig zu sagen, wie lange Sie dafür brauchen werden. Es ist wie beim Schinken-Sandwich: derjenige der es isst denkt, dass es lecker schmeckt, aber es ist das Schwein, das dazu beigetragen hat, weil es tot ist. Das Schwein ist im Sandwich, es kann nirgendwo hin gehen. Das Schwein hat noch nicht mal eine Meinung dazu, wie das Sandwich wohl schmeckt.

Bei der zweiten Stufe der Meditation geht es wirklich darum, ein gutes Schinken-Sandwich zu schmecken, d.h. Sie wollen es real erleben. Dabei geht es nicht darum, wie lange es dauert, oder wie viel Aufwand damit verbunden ist, sondern um Alles was damit zusammenhängt.

Auf der dritten Stufe geht es darum, sich voll zu Engagieren, ohne Vorbehalte und ohne Gedanken daran, was es kosten mag, im Sinne von Aufwand, oder was man im Leben dafür opfern muss. Jene, die sich für diesen Pfad entscheiden, werden weitermachen bis sie ankommen, egal wie viel Aufwand es erfordert, weil Aufwand kein Teil der Gleichung ist.

Auf der dritten Stufe der Meditation sind Sie nicht länger damit beschäftigt einen friedlichen Geist zu erzeugen, sondern damit wer Sie sind und was Ihre Wesensnatur ist, jenseits aller Persönlichkeit, Ihrer Geschichte und jedes Ereignisses das Ihnen jemals zugestossen ist, aller Fakten, aller Filme die Sie gesehen haben – jenseits allem was Sie jemals gedacht oder erlebt haben. Die Essenz eines Individuums ist jenseits jedes Gedankens der jemals gedacht werden könnte.

In den östlichen Traditionen von Taoismus und Buddhismus bedeutet wirklich erleuchtet zu sein, dass Sie das gesamte Universum verstehen und dass Ihr waches Bewusstsein kohärent und nicht zersplittert ist. Wenn jemand im Taoismus das Ende des Erleuchtungsprozesses erreicht, wird er ein spirituell Unsterblicher genannt, und im Buddhismus wird er Buddha genannt. Im Christentum sagt man dagegen, dass diese Person einsgeworden ist mit Gott oder dem Wissen über Gott.

Wie auch immer man es am Ende aller Tage nennen will, es handelt sich nicht um eine gewöhnliche Vollendung, wie wenn man reich werden will. Erleuchtung kann nicht quantifiziert werden. Sie kann einen Menschen vollständig befreien. Aus der Sicht vieler Traditionen ist Erleuchtung die höchste aller in Frage kommenden Möglichkeiten eines Wesens das einen menschlichen Körper besitzt.

Wenn Sie der Wunsch nach Erleuchtung einmal stechen sollte, wird es die grösste Selbstverpflichtung sein die Sie je eingehen werden.

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Frank Iborra